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Verkehrssimulationsmodelle
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TransModeler ist ein vielseitiges Verkehrssimulationsmodell, das
über viele zukunftsträchtige Fähigkeiten verfügt. Es unterstützt
Schlüsselaspekte intelligenter Transport-Systeme und simuliert eine
große Anzahl von Anwendungen, so z.B. gemischte städtische und
Autobahn-Netze, und kann problemlos für das Modellieren von
spezifischen geographischen Bereichen wie Stadtzentren,
Hauptverkehrsstraßen oder Umgehungsstraßen angepasst werden.
TransModeler:
- Modelliert Autobahnen und städtische Netze im gleichen Netz mit
Fahrverhaltensmodellen, die für komplizierte Interaktionen zwischen
Fahrzeugen im Verflechtungsbereich und an den Kreuzungen sensibel sind.
- Modelliert den Kreisverkehr mit Fahrverhaltensmodellen mit den
besonderen Interaktionen zwischen den hereinkommenden Fahrzeugen und
denen, die sich innerhalb des Kreisverkehrs befinden.
- Modelliert Wege für stark frequentierte Straßen für high
occupancy vehicle (HOV), für Busstrecken und für Mauteinrichtungen, um
deren Einfluss auf die Dynamik des Verkehrsystems besser zu verstehen.
- Modelliert Evakuierungspläne und Szenarien, um besser auf
Naturkatastrophen, gefährliche Überschwemmungen und andere Notfälle zu
reagieren.
- Modelliert Arbeitsbereiche, um den Verkehr während der Aufbau- und
Wartungsphase zu organisieren.
Mikroskopische Simulation
Bei Einsatz von TransModeler als mikroskopischer Simulator kann er die
Eigenschaften jedes Fahrzeugs mit einem Zehntel Sekunden-Genauigkeit
simulieren. Die Fahrzeuge können in ihren physikalischen und
Leistungsmerkmalen variieren und nach Wunsch definiert werden.
Beschleunigung, Geschwindigkeitsverminderung, Auto-Folge, Spuränderung,
Einordnen/Ausweichen und Bewegungen an den Kreuzungen können detailliert
simuliert und vom Fahrverhalten, den Fahrzeugcharakteristika und der
Straßengeometrie beeinflusst werden. Solange man die Standardeinstellung
für wichtige Verhaltensmodelle nutzt, kann man leicht die Parameter
dieser Modelle ändern.
Dynamische Verkehrsumlegung
Anders als bei älteren Simulatoren, die Abbiegebewegungen als gesonderte
Eingabe erfordern, kann TransModeler auch Fahrzeugwege mit dynamischer
Verkehrsumlegung der Quelle-Ziel-Matrizen ableiten.
Die Fahrzeiten bei Tageszeitperioden und Netzsegmenten können von
externen Quellen eingefügt oder entwickelt werden, indem man
Verkehrsumlegungen und Verkehrssimulationen laufen lässt. Fahrtrouten
können auch von TransCAD erzeugt oder vom Analytiker kreiert oder
redigiert werden. Bei unvorhergesehen auftretenden Verkehrsverzögerungen
können Fahrzeuge ihre Route während der Fahrt ändern. Dies erfolgt bei
einer entsprechenden Nachricht oder bei einem großen Verkehrsstau.
Mautstationen
TransModeler simuliert die Operationen von Mautstationen mit
unterschiedlichen Zahlungsmodalitäten. Leicht veränderbare Service-Zeitparameter
erlauben es, jede Art von Zahlungsmodalitäten, einschließlich
elektronischer Mauteinnahme zu modellieren. TransModeler:
- Simuliert komplizierte Wegewahl und andere Fahrverhaltensphänomene
an den Mautstationen mit elektronischen, manuellen und gemischten
Zahlungskabinen
- Variiert Service-Zeiten an Mautstationen in Abhängigkeit von Kabine und
Fahrzeugart
- Simuliert die Auswirkung von elektronischer Mautsammlung und Schließung
von Mautkabinen auf die Verkehrsoperationen
Mesoskopische und makroskopische Simulation
TransModeler kann auch Netze von ausgedehnten Territorien mit
variierenden Zuverlässigkeitsniveaus und mit unterschiedlichen
Simulationsmethoden erstellen. TransModeler verfügt in Ergänzung zu den
mikroskopischen sowohl über mesoskopische als auch über makroskopische
Simulatoren. Im mesoskopischen Simulator werden die Fahrzeuge in
Verkehrszellen und Strömen zusammengefasst. Ihre Bewegungen basieren auf
vordefinierten Kapazitäten und Geschwindigkeits-Dichte- Funktionen.
Einzelne Fahrzeuge werden über ihre Bewegungen, entsprechend vereinigter
Geschwindigkeits- Dichte- Funktionen verfolgt, ohne Berücksichtigung der
nachfolgenden Fahrzeuge bzw. der Spurenwechsel- Logik. Im
makroskopischen Simulator entsprechen die Fahrzeugbewegungen dem Umfang
der Verzögerungs- Funktionen, die von der Funktionskategorie des
Straßensystems abhängen. Die Funktion der Verkehrsampeln wird nicht
explizit in den mesoskopischen und makroskopischen Simulationen
modelliert. Vielmehr werden die Signal-Timing-Pläne in die
gleichwertigen Kapazitäten für Abbiegebewegungen umgewandelt.
Kapazitätsengpässe und Warteschlangen-Nachwirkungen werden überprüft,
bevor die Fahrzeuge in die Segmente eintreten oder herausgehen, damit
keine Warteschlangen entstehen, wenn es keine Kapazität in der
Gegenrichtung gibt. Man verwendet auch hier eine zeitabhängige Näherung,
aber die Zeitschritte müssen in diesen Simulationsmodi nicht so klein
gewählt werden.
Hybridsimulation
TransModeler ist dadurch einzigartig, das es eine hybride
Simulationsfähigkeit besitzt, bei der man nach Wunsch die Highfidelity
Mikrosimulation mit mesoskopischer und makroskopischer Simulation auf
allen möglichen Netzsegmenten mixen kann. Netzteile, die von besonderem
Interesse sind, können mit Mikrosimulation und andere Netzteile mit
weniger detaillierten Methoden simuliert werden. Diese hybride
Eigenschaft macht es möglich, sehr große Netze mit bescheidener
Rechnerkapazität zu bearbeiten.
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